Meldungen in der Gemeinde

So ist Kirche hier in der Gemeinde. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Andachten zum Mitnehmen

Einladung zum Gottesdienst im Archegarten

Sehr herzlich möchten wir als Kirchengemeinde zu einem Gottesdienst im Brockeler Archegarten am Sonntag, den 24. Mai um 11.00 Uhr einladen. Pastor Matthias Wilke wird den Gottesdienst mit uns feiern. Direkt hinter dem Gemeindehaus (Dorfstraße 4) möchten wir uns in unserem kräftig grünenden Garten versammeln und damit erste Schritte zu einem neuen gottesdienstlichen Leben in dieser Corona-Zeit wagen.

Auch wenn wir uns im Freien treffen, müssen wir einige Hygienemaßnahmen ergreifen. So bitten wir alle Gottesdienstbesucher, eine Mundschutzmaske mitzubringen und aufzusetzen. Auf dem Rasen werden Stehplätze markiert sein, die wir einnehmen werden, um den gebotenen Abstand zu wahren. Stühle können bei Bedarf gerne zur Verfügung gestellt werden. Ebenso bitten wir um eine Anmeldung zu dem Gottesdienst unter der Telefonnummer: 04266-2216.

Diese ganzen Vorkehrungen verlangen uns viel ab. Auch der Gottesdienst wird anders sein als gewohnt – ohne singen und kürzer als sonst, etwa eine halbe Stunde. Und doch ist unsere Freude groß, dass wir wieder zum Gebet zusammenkommen dürfen.

In den vergangenen Wochen haben wir auch gelernt, im Gebet verbunden zu bleiben, ohne einander zu treffen. Jede Woche bestücken wir unsere „Wäscheleinen“ in Brockel (Kirchentür), Bothel (Ortskarte), Hemslingen (Bücherhaus) und Bellen (Bushaltestelle) neu mit Andachten für Zuhause zum Mitnehmen. Auch das möchten wir gerne weiterführen, in dem Bewusstsein, dass für einige derzeit noch keine Teilnahme an gemeinschaftlichen Gottesdiensten in Frage kommt.

Wir freuen uns, wenn wir im Geiste oder bald auch wieder im gemeinsamen Gottesdienst miteinander verbunden bleiben

 

Bitte nehmen Sie gerne eine Andacht mit nach Hause. Und bitte geben Sie diese Nachricht auch weiter; besonders an diejenigen, die kein Facebook oder Instagram haben, an Ihre Nachbarn, ältere Menschen ... Sollte jemand nicht die Möglichkeit haben, sich eine Andacht selbst zu holen, so melden Sie sich bitte bei uns (04266-2216, kg.brockel@evlka.de) - wir finden einen Weg, Ihnen eine Andacht zukommen zu lassen.

 

Andacht zu Himmelfahrt und zum 6. Sonntag nach Ostern

Ein Text aus der Bibel

Nehmen wir die Erzählung von Jesu Himmelfahrt, wie wir sie in der Apostelgeschichte lesen, und lassen wir uns zusprechen, dass er uns nah bleibt, auch wenn wir ihn nicht mehr sehen und so manches, was passiert, auch nicht verstehen:

Einmal – es war bei einer gemeinsamen Mahlzeit – sagte Jesus zu denen, die bei ihm waren: »Ich habe darüber ja bereits mit euch gesprochen«, sagte er.
»Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, und das schon in wenigen Tagen…
[Und] wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr seine Kraft empfangen, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ´überall sonst auf der Welt, selbst` in den entferntesten Gegenden der Erde.«
Nachdem Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Dann hüllte ihn eine Wolke ein, und sie sahen ihn nicht mehr.
Während sie noch wie gebannt zum Himmel hinaufblickten, standen mit einem Mal zwei Männer in leuchtend weißen Gewändern bei ihnen.
»Ihr Männer von Galiläa«, sagten sie, »warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.«
(aus: Apostelgeschichte 1, 3-11 nach der Neuen Genfer Übersetzung)

 

Gedankensplitter zu Bild und Bibeltext

Er hieß Beethoven. Denke ich an ihn zurück, wird mir ganz warm ums Herz. Wenn ich in seine großen Augen sah, war das wie eine leise Melodie. Und wenn er dann noch seinen Kopf etwas schief legte und seine Zunge gedankenversunken zwischen die Vorderzähne schob… Er war der Kater unserer Nachbarn, Beethoven, war aber oft bei uns und ich erinnere mich gern an ihn. Denn was er ausstrahlte, war eine Zuneigung, die jedem einfach guttat. Als er starb, war eine ganze Nachbarschaft traurig.
Auch er hieß Beethoven. Als er starb, gaben ihm 20.000 Menschen das letzte Geleit. So wird erzählt. Mit seiner Musik hat er die Welt verändert. „Für Elise“ schrieb er 1820 über eine Partitur – und ich habe noch gut in Erinnerung, wie stolz ich war, als ich die ersten Takte mit meinen Händen zu spielen versuchte. Nicht schön, aber so wurde seine Melodie ein Stück weit zu meiner.
Er hieß Jesus – und sein Leben prägt das unsere – bis heute. Tag für Tag fügen wir seine Worte aneinander, probieren sie für uns aus, ihren Klang, ihren Sinn, und beten sie mit: „Vater unser im Himmel…“. Mit seinen Gebeten hat Jesus die Welt verändert. Und mit der Herzlichkeit, mit der er auf Kinder, Eltern, Waisen und Witwen zukam, rührte er alle an. So ist er uns bis heute täglich nah, wie verheißen: Er „wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“.
Ihr und Euer Pastor Matthias Wilke

 

Gebet
Du Gott unseres Lebens,
ich spüre die Sonne, den Wind.
Ich sehe die Tiere und freu mich an den Frühlingsblumen.
Habe Dank!
Danke für die Zeichen der Freude, die du uns in diesem so anderen Frühling gibst – trotz und in allem Schweren.
Und bitte:
Wenn ich das Schöne nicht sehen kann,
wenn ich traurig werde oder ängstlich, so rühr mich an mit deinem Geist!
Öffne mir die Augen, die Ohren, dass ich wieder merke, dass du mich hörst.
AMEN

 

Ich bitte dich für...
… die Menschen, die sich heute traurig und betrübt fühlen, weil sie Angst haben vor der Zukunft, weil sie krank oder gebrechlich sind, weil ihnen wehgetan wurde oder ein lieber Mensch fehlt.
…  die Menschen, deren Hände müde oder verkrampft sind, weil sie sich so sehr anstrengen müssen: andere zu pflegen oder zu begleiten,unsere Zukunft in schwierigen Zeiten zu gestalten.
… die Menschen, die Nähe vermissen.
… die Menschen, die in Streit und Krieg leben, leben müssen.
In der Stille nennen wir Dir, Gott, die Namen derer, für die wir Dich heute bitten möchten:
- Stille -

 

Vater unser ...

 

 

 

 

 

 

 

 

DATUM

4. April 2020

AUTOR

Alexandra Drewes
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04269-2187

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Mobil: 
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